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Lollipop - Die Schlagerrevue
Credits
Urauffürhung
Idee & Konzept: Dominik Flaschka 
Buch: Lea Hadorn, Dominik Flaschka, Rolf Burkhardt 

Vorstellungen
Uraufführung am 7. November 1995  Theater Ludwig II. Zürich   

Wiederaufnahme am 8. August 1996  Theater Stok Zürich, Hirschengraben 42, 8001 Zürich

Besetzung                                                             
Erna Schweins: Anny Weiler
Elvira Schweins: Lea Hadorn
Eugen Schweins: Dominik Flaschka 
Evi Spatz: Alexandra Schild/Anikó Donáth
Edi Eber: Rolf Burkhardt  
Piano: Rahel Hadorn/Susanne Finsterle 

Regie: Dominik Flaschka
Musikalische Leitung: Rahel Hadorn
Choreographie: Lea Hadorn/Alexandra Schild
Produktionsleitung: Päivi Stalder
Kostüme: Mario Reichlin
Bühne: Dominik Flaschka & Lea Hadorn
Maske: Jrene Strobl
          


Trautes Heim, Schweins allein

LOLLIPOP erzählt mit (schweizer-) deutschen Schlagern aus den goldenen Fünfzigern die absurde Geschichte der Familie Schweins, die sich auf die abenteuerliche Suche nach ihrem verlorenen Familienoberhaupt macht. Auf die Unternehmungslustigen treffen Edi Eber, der Freund der Tochter, sowie die Cousine Evi Spatz, die gerade von ihrem Mann verlassen wurde. Da gibt es viel vorzusingen. Man beschliesst schlussendlich aus dem Alltag auszusteigen und mit einem winzigen Segelschiff, sich auf die Reise zu begeben. Es fällt ihnen jedoch schwer, ihre Sorgen abzuschütteln. Der Benimm-Dich-Mief der Fünfziger klebt in ihren Köpfen wie eine Qualle am Schiffsbauch. Als aber der grosse Sturm des Jahrzehnts aufkommt und ihnen nur noch ein Engel in der Gestalt von Fredy Quinn helfen kann, wissen selbst sie nicht mehr, was sie singen sollen...
Den Vater finden sie zwar nicht, trotzdem kann man sich auf ein wunderschön kitschiges Happy End gefasst machen.

LOLLIPOP-Songs
Das alte Haus von Rocky Docky, Am Himmel stoht äs Sternli, Heimweh, Buona sera, Wenn ein junges Mädchen weint, Die Liebe ist ein seltsames Spiel, Noch äm Räge schiint d’Sunnä, Ein Schiff wird kommen, Schatz am Zürisee, Ich hab noch einen Koffer in Berlin, Ich will keine Schokolade, Stets I truure, und viele andere



Presse
Das Produzieren von kleinen Musicals zu erschwinglichen Preisen ist das erklärte Ziel der shake musical company. Und mit ihrer ebenso erfolgreichen wie herz- und schmerztriefenden Schalgerrevue LOLLIPOP aus den goldenen 50er-Jahren, hat sie denn auch wacker zugeschlagen.
Aargauer Tagblatt, 10. Juni 1996

Witzig, bittersüss böse, herrlich verkitscht und vor allem perfekt gestylt und gespielt, präsentiert sich die Parodieshow auf die 50er-Jahre. Ohne Budget mindestens so unterhaltsam wie die millionenteuren Musicals - in der Kellergruft, aber viel näher und intimer. Ein Geheimtip, für den man sich schleunigst ein Ticket besorgen müsste.
Tagblatt der Stadt Zürich, 10. November 1995

Gut bei Stimme ist das junge Quintett allemal. Die Darsteller strahlen ebenso wie die fünfarmigen Kerzenständer auf weiss gedeckten Tischchen, die eine Atmosphäre verbreiten, in der man sich manches gefallen lässt.
Neue Zürcher Zeitung, 9. November 1995

Wenn die 50er-Jahre so herrlich schwungvoll-bezaubernd parodiert werden wie in LOLLIPOP, so wünscht man sie sich fast zurück. Der starke Applaus verlangte mehrere Zugaben.
Appenzeller Zeitung, 22. April 1997
_Lollipop